
Kuppel
Die Kuppel der Fa. Baader Planetarium wurde im Mai 1997 auf das vorhandene Giebeldach aufgesetzt. Hierzu wurde die Spitze des Giebels ausgeschnitten, so daß genügend Platz für den zylinderförmigen Untersatz frei wurde. Die L-Stücke, auf denen sich die Laufrollen für die Kuppel befinden, sind auf einem kreisrunden Holzunterbau befestigt.
Die Kuppel hat einen Durchmesser von 2,65 m. Sie beherbergt außer dem Fernrohr, einem Meade LX200 12 Zoll Schmidt-Cassgrain-System, auch noch einen PC, einen Tisch, sowie diverse Zubehörteile. Trotzdem ist es möglich daß sich bis zu 7 Personen in der Kuppel aufhalten können.
Die Kuppel kann entweder mit der Hand gedreht werden, oder aber mit Hilfe einer Motorsteuerung. Bei Bewegung mit der Hand, wird der Motor von der Kuppel entlastet und läßt sich leicht schwenken. Wirkt der Motor, so kann die Kuppel mit Hilfe einer Handsteuerbox in die gewünschte Position gebracht werden.
Die Konstruktion ist so ausgelegt, daß die Bewegung der Kuppel und die Positionsüberwachung über einen PC gesteuert werden kann. Hierfür wurde die Handsteuerbox für den Kuppelmotor um einige Ralais ergänzt. In die Handsteuerbox wurde ein Anschluß für ein weiteres Verbindungskabel eingebaut, welches zu einer Steuerelektronikg geht, die mit dem PC verbunden ist.
Auf diese Weise ist es möglich, die manuellen Tastenbetätigungen der Handsteuerbox vom PC aus nachzubilden, und damit die Kuppel vom PC aus in die gewünschte Richtung zu bewegen und zu stoppen.

Damit die Kuppelposition durch den PC überwacht werden kann, wurde eine Kuppelpositionsüberwachung konstruiert. Auf dem Innenring der Kuppel wurde ein Ring aus Modelleisenbahnschienen Spur N aufgebracht. Auf den Schwellen zwischen den Schienen wurden ca alle 20 cm ein Muster aufgeklebt, welches durch eine Lichtschranke abgetastet wird. Die Lichtschranke besteht aus 8 Reflexlichtschranken, die sich zwischen zwei Drehgestellen befinden. Die jetzige Konstruktion ist eine relativ einfache Bastellösung, welche aber seinen Zweck erfüllt.
